Räumwerkzeug-Technik

 

Räumwerkzeuge sind mehrzahnige Werkzeuge deren geometrisch bestimmte Schneiden hintereinander angeordnet und jeweils um eine Spanungsdicke gestaffelt sind. Hierbei unterscheidet man zwischen Außen- und Innenräumwerkzeugen. Für beide gelten vergleichbare Verfahrensparameter. So liegen die Räumgeschwindigkeiten für die Weichbearbeitungsapplikationen zwischen 2 und 20 m/min. Bei gut zerspanbaren Werkstoffen und unter Einsatz von geeignetem Kühlschmierstoff und optimaler Werkzeuge lassen sich Standwege bis zu 300 m realisieren.
Neue Werkzeugtechnologien erlauben das Räumen ohne Einsatz von Kühlschmierstoff. Mit dieser Trockenräumtechnik lassen sich vergleichbare Standwege erzielen. Bedingt durch die höhere Räumgeschwindigkeit bei der Trockenbearbeitung (ca. 25 m/min.)ergeben sich deutlich höhere Ausbringungen. Für das Räumen von gehärteten Werkstücken kommen beschichtete Hartmetallwerkzeuge zum Einsatz. Für das Harträumen sind Räumgeschwindigkeiten von > 60 m/min. erforderlich. In optimierten Prozessen ergeben sich Standwege  von deutlich > 1.000 m.


Nach dem Einsatz der Werkzeuge unterscheidet man Innenräumwerkzeuge und Außenräumwerkzeuge.

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www.karl-klink.de

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