Gewindefräser

Ablaufschritte für Gewindefräser

  • Werkzeug fährt auf Startposition zentrisch über die Bohrung
  • Beginn des Gewindefräsens mit Einfahrschleife
  • Fräsen des Gewindes mit anschließender Ausfahrschleife
  • Verfahren auf Startposition und Beenden des Bearbeitungsvorganges

Ablaufschritte für Gewindefräser mit Halseinstich

  • Werkzeug fährt auf Startposition zentrisch über die Bohrung
  • Beginn des Gewindefräsens mit Einfahrschleife
  • Fräsen des Gewindes mit anschließender Ausfahrschleife
  • Verfahren auf Startposition und Beenden des Bearbeitungsvorganges

Ablaufschritte für Einprofilgewindefräser

  • Werkzeug fährt auf Startposition zentrisch über die Bohrung
  • Verfahren auf Gewinde-Ø Fertigungsmaß
  • Zirkulares Gewindefräsen auf Gewindetiefe
  • Zirkulares Gewindefräsen auf Gewindetiefe
  • Beenden des Gewindefräsvorganges mit einer Ausfahrschleife
  • Verfahren auf Startposition und Beenden des Bearbeitungsvorganges

Ablaufschritte für Bohrgewindefräser

  • Werkzeug fährt auf Startposition zentrisch über die Bohrung
  • Bohren des Kernloches mit Ansenken der 90° Fase
  • Rückzug des Werkzeuges aus der Bohrung zum Entspanen
  • Verfahren auf Startposition des Gewindefräszykluses
  • Beginn des Gewindefräsens mit Einfahrschleife
  • Fräsen des Gewindes
  • Beenden des Gewindefräsvorganges mit einer Ausfahrschleife
  • Verfahren auf Startposition und Beenden des Bearbeitungsvorganges

Allgemeine Vorteile des Gewindefräsens

  • Die Gewindemaßhaltigkeit ist beeinflussbar
  • Ein Werkzeugbruch führt nicht unmittelbar zum Werkstückausschuss
  • Geringerer Leistungsbedarf als beim Gewindebohren
  • Kurze Bearbeitungszeiten durch hohe Schnittgeschwindigkeiten
  • Sehr gute Oberflächenqualität der gefrästen Gewinde
  • Keine Spanprobleme durch kurze Frässpäne
  • Mit einem Werkzeug sind Rechts- und Linksgewinde in Sackloch und Durchgangsloch herstellbar
  • Durch geringe Fräskräfte ist eine Bearbeitung dünnwandiger Werkstücke möglich
  • Schnittgeschwindigkeit und Vorschub können jeweils individuell zu dem bearbeitenden Werkstoff angepasst werden
  • Kein Drehrichtungswechsel der Hauptspindel notwendig
  • Keine speziellen Gewindeschneidfutter erforderlich, Standardfutter ist ausreichend
  • Exakte Gewindetiefen sind herstellbar
  • Bei Sacklochgewinden ist eine Gewindefertigung bis nahe dem Grund möglich
  • Gewindeanfang ist über NC Programm eindeutig bestimmt

Spezielle Vorteile des Gewindefräsers mit Senkstufe Typ GFS

  • Hohe Produktivität durch Senken und Gewindefräsen mit einem Werkzeug ohne Werkzeugwechsel
  • Verkürzung der Haupt- und Nebenzeiten
  • Einsparung von Magazinplätzen im Werkzeugmagazin
  • Entfall von Werkzeugwechselzeiten
  • Zeiteinsparung beim Rüsten

Spezielle Vorteile des Mehrbereichsgewindefräsers Typ GFM

  • Bei gleicher Steigung große Durchmesserbereiche bearbeitbar
  • Geringe Werkzeugkosten bei großen Gewinden
  • Durch den Einstich zwischen Schneidteil und Schaft kann durch einen 2. Fräsdurchgang ein wesentlich tieferes Gewinde erzeugt werden als bei Fräsern ohne Einstich

Spezielle Vorteile des Einprofilgewindefräsers Typ GFE

  • Kleine Gewinde sind herstellbar
  • Tiefe Gewinde sind herstellbar

Spezielle Vorteile des Aufsteckgewindefräsers Typ GFA

  • Geringe Werkzeugkosten bei großen Gewinden
  • Großer Werkzeugdurchmesser und hohe Zähnezahl
  • Vorhandene Aufnahmen können verwendet werden

Spezielle Vorteile des Bohrgewindefräsers Typ BGF

  • Hohe Produktivität durch Bohren, Senken und Gewindefräsen mit einem Werkzeug ohne Werkzeugwechsel
  • Verkürzung der Haupt- und Nebenzeiten
  • Einsparung von zwei Werkzeugplätzen
  • Einschraublänge ist nur 1,3 x Steigung kürzer als die Bohrtiefe
  • Sack- und Durchgangslöcher sind herstellbar

Weitere Informationen
www.johs-boss.de

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